Empire St. Pauli: „Leute raus – Mieten hoch – Bumm – ganz normal Kapitalismus“
Mieten steigen rasant, öffentliche Plätze werden privatisiert, das Bild eines Stadtteils ändert sich. Luxusbauten entstehen, in denen sich die ursprünglichen ViertelbewohnerInnen keine Wohnung oder in den dortigen Restaurants kein Essen mehr leisten können. Aus einem armen Bezirk wird ein reicher, nur werden dabei die BewohnerInnen ausgewechselt. Die Armen gehen, die Reichen kommen. Das alles passiert in Hamburg St. Pauli seit vielen Jahren und firmiert gemeinhin unter dem stadtsoziologischen Begriff der Gentrification. (more…)
In Freibädern kann man in der Regel vor Allem eines: Baden. Je nach Ausstattung der jeweiligen Anstalt kommt zu diesem Standartrepertoire noch das Turmspringen und der eine oder andere Whirlpool hinzu. Ab dem 27. Juni bietet das Freibad im Brauweg in Zusammenarbeit mit dem Lumiere noch eine Attraktion mehr: das Open Air Kino. Von da an gibt es bis zum August jedes Wochenende von Donnerstag bis Samstag mehr oder
So komisch es klingt – aber Joy Division sind eine der bedeutendsten Bands der letzten Jahre. Komisch klingt es, weil Joy Division mit dem Tod des Sängers Ian Curtis im Jahr 1980 Geschichte wurde, gerade in den letzten Jahren jedoch im Dutzend kopiert und damit dann doch wieder an der musikalischen Tagesordnung. Mit Joy Division war ein musikalisches Kapitel erst einmal beendet, welches sich nicht besser für die Leinwand eignen würde – vom Revival kann man das hingegen nicht sagen. Auf der Leinwand aber bitte nur mit kühlen Farben – oder am besten gleich ohne diese. Wer Manchester im Regen erlebt wird wissen warum.
Zu meiner dunklen Vergangenheit gehört „leider“ auch, dass ich mich zwischen 14 und 18 als Punk verstand. Ich lief scheiße rum, sodass meine Mutter schon mal gefragt wurde ob es stimme, dass ich die Schule geschmissen hätte und nur noch vorm Theater rumhängen und Biertrinken würde. Dazu gehörte natürlich auch die Musik die sich heute nur noch selten in meine Ohren verirrt. Ohrenkrebserregender Punkrock mit deutschen Texten.
Diesem Thema auszuweichen scheint dieser Tage unmöglich. Der Terrorismus der RAF ist in aller Munde und schlägt sich auf den Titelseiten zahlreicher Printmedien wieder. Der Anlass für das Medienspektakel ist das 30. Jubiläum des so genannten Deutschen Herbsts, der mit der Entführung Hans-Martin Schleyers 1977 begann. Ähnlich wie in Deutschland wurde auch in Italien der „bewaffnete Kampf gegen das System“ ausgetragen, dort von den AkteurInnen der Roten Brigaden.
Über ein Jahr ist es her, dass die Revolten im nahen Osten Europa in ihren Bann zogen. Mittlerweile ist die Situation diffus und schwer durchschaubar. Jetzt waren einige AktivistInnen aus Tunesien zu Besuch in Göttingen – Monsters hat mit Ihnen über die Situation in Tunesion und den Charakter linksradikaler Bewegungen im post-revolutionären Tunesien gesprochen.

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