Nass, kalt, laut!
Trotz der widrigen Witterung beteiligten sich heute mehrere Hundert Antifaschist*innen an der Demonstration gegen Naziterror und Rassismus. Begleitet von einem üppigen Polizeiaufgebot bewegte sich die Demonstration Parolen skandierend durch die Göttinger Innenstadt – und ruinierte einigen Bürger*Innen den verregneten Weihnachtsmarktbesuch endgültig. (more…)
Zum letzten Mal ist am Samstagmorgen ein Castor-Transport durch den Göttinger Bahnhof gerollt. Die Durchfahrt wurde von zahlreichen Protesten begleitet. Unter anderem musste der Castor vor Göttingen eine zweistündige Zwangspause einlegen, weil etwa 100 Menschen die Schienen blockierten. Das Protokoll.
Die polizeiliche Durchsuchung des Hausprojekts in der Roten Straße im Januar 2010 ist nach Ansicht des Landgerichts Göttingen rechtmäßig gewesen. 22 Monate nach den öffentlich scharf kritisierten Ermittlungen stellten Polizei und Staatsanwaltschaft Göttingen in einem Pressegespräch Beschlüsse des Gerichts vor.
Der Skandal um die
Rund 300 Menschen haben am Samstagnachmittag in Göttingen an einer Kurdistan-Solidaritätsdemonstration teilgenommen. Sie forderten ein Ende des Krieges in Kurdistan, Aufklärung aller Kriegsverbrechen, Freiheit für politische Gefangene und die Aufhebung des PKK-Verbots in Deutschland.
Die Piraten treten derzeit den etablierten Parteien auf die Füße, Umfragen sehen sie bundesweit bei acht Prozent. Auch in Göttingen sind sie jüngst in Kreistag und Rat der Stadt eingezogen. Im Rat der Stadt werden sie ganz rechts außen sitzen, da sind sie politisch aber wohl nicht einzuordnen. Darüber sprachen wir mit den Piraten, wie auch über die Tatsache, dass einer ihrer Abgeordneten in der Ausländerbehörde arbeitet.
Für einigen Wirbel hat ein KZ-Vergleich des Duderstädter Ehrenbürgermeisters und Landtagsabgeordneten Lothar Koch (CDU) im Dezember 2011 gesorgt. Die Geschichtswerkstatt Duderstadt kritisierte Koch und die Stadt und pochte auf eine inhaltliche Distanzierung. Die Verharmlosung von NS-Verbrechen sei nicht mit dem offiziellen Gedenken der Stadt an die Opfer des Nationalsozialismus vom 27. Januar vereinbar. Den Weg in die Öffentlichkeit suchte die Geschichtswerkstatt über das Eichsfelder Tageblatt, doch das ET weigerte sich aus verschiedenen Gründen die Stellungnahmen des Vereins zu veröffentlichen.
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