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Monsters ist umgezogen!

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Alle Infos findest du in einem Artikel zum Umzug.


Zwischen Rollback und neonazistischer Adaption

Dass die Neonazi-Szene sich seit Jahren kulturell modernisiert, indem sie Ästhetik und Lifestyle-Aspekte mehr oder weniger subversiver Jugendkulturen bewusst in ihrem Sinne umdeutet, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Die Dresscodes und musikalischen Ausdrucksformen linker und alternativer Jugendlicher haben längst Eingang in das Repertoire der braunen Bewegung gefunden, und selbst Hiphop, der als musikalische Stimme der schwarzen Jugendlichen in den Ghettos der US-Großstädte entstand, ist nicht vor der Vereinnahmung sicher. Die Neonazis von heute, so scheint es, sind mit etwas Verspätung in der Postmoderne angekommen, und haben die angesagte Kulturtechnik der Aneignung gelernt. Was nicht passt wird passend gemacht, und was folgt ist eine Verwirrung der Zeichen. (more…)


Manchmal kommen sie wieder: zum Tod von Refused

Refused haben sich aufgelöst, es gibt sie nicht mehr. Anders verhält es sich mit der mühsam aufgebauten Marke Refused. Und deswegen ist das Ereignis des noch jungen Jahres auch so uncool! Aber der Reihe nach. Es ist Januar, das Wetter scheiße, die Uhr des Maya-Kalender tickt dem Ende entgegen, Christoph Wulff ist Bundespräsident und an der Göttinger Uni versuchen sich die Staatsbeamten in der Durchsetzung des Faustrechts. Das alles schreit nach Revolution – gut das mitten in dieses Weltgeschehen die Nachricht platzt, das es Refused wieder gibt.
(more…)


Wir leben im Computerstaat – Konzert mit Abwärts in der MUSA

Huch. Abwärts kommen nach Göttingen. Eine der im Popbereich einflußreichsten und ältesten noch (oder besser gesagt zum X-ten mal) bestehenden Punkbands Deutschlands, vielen vielleicht nur bekannt durch den viel gecoverten Song „Computerstaat“. Ein Urgestein ist sie allemal – seit Beginn der 1980er Jahre hat die Band Auflösungen, Wiedervereinigungen und Umbesetzungen durchgemacht. Interessantes Faktum am Rande: das tatsächliche Alter der Band ist damit ca. drei bis vier mal so hoch wie das geistige Alter einiger Monsters-Kommentatoren. (more…)


Die Kunst der Straße

Sticker, Stencils, Paste-Ups, Cut-Outs: für Streetart-Formen gibt es viele Namen. Und man findet sie überall: an Hauswänden, Laternenpfählen, Briefkästen, Fußgängerampeln. Streetart gehört zum urbanen Raum mitlerweile dazu wie der öffentliche Personennahverkehr. Und in Göttingen verhält es sich in Sachen Straßenkunst wie mit dem ÖPNV: in Berlin gibt’s U-Bahnen und hier nur Omnibusse. (more…)


Ein würdiger Elch: Helge Schneider

Nicht irgend ein Quatschkopf, sondern der größte Quatschkopf des Landes sollte ihn bekommen: den 12. Göttinger Elch, den einzigen Satirepreis Deutschlands. Mit diesen Worten leitete Moderator Lars Wätzold von der Comedy Company die Gala am Abend des 5. Dezember im ausverkauften Deutschen Theater ein. Den größten Quatschkopf fand die Jury in Helge Schneider, der nun um 3333,33 Euro und 99 Dosen „original Göttinger Elch-Rahmsüppchen“ reicher ist und sich auch im Laufe des Abends mehr als würdig erwies, für sein Lebenswerk ausgezeichnet zu werden. (more…)


Virtuelle Ausstellung: Die Kunst geht weiter!

Kunst aus der Bewegung für die Bewegung, das ist der Anspruch von Bernd Langer und Kunst und Kampf. Vor über 25 Jahren in Göttingen ins Leben gerufen und mit der autonomen Antifa eng verbunden, nahm KuK in den 1990ern eine Vorreiterrolle in der linken Plakatkunst ein und machte durch Agitprop-Aktionen auf sich aufmerksam. Außerdem entstanden seither zahlreiche Zeichnungen, Collagen, Gemälde und Objekte, die ab dem 5. September in Langers bislang größten Werkschau im Berliner Kunsthaus Tacheles gezeigt werden. Bei Monsters of Göttingen präsentieren wir aus diesem Anlass einige Werke in einer virtuellen Ausstellung. (more…)


Kein kritischer Dialog mit Rainer Langhans

Am 21. September war neben anderen Zeitzeugen der 68′er Rainer Langhans im Literarischen Zentrum zu Gast, um über 1968 und die Folgen zu diskutieren. Die Einladung Langhans hatte im Vorfeld für Wirbel gesorgt, mehrere politische Gruppen forderten die Ausladung des Kommune-1-Bewohners oder die Absage der Veranstaltung. Sie werfen Langhans NS-Relativierung und Frauenfeindlichkeit vor. Der von den Veranstaltern versprochene kritische Dialog blieb aus, Protest beschränkte sich auf das Verteilen von Flyern. (more…)


„Für jeden Radikalen was im Programm“: Martin Sonneborn im JT

Er tat es für sein Land: Martin Sonneborn ist Mitglied in sämtlichen wichtigen deutschen Parteien und zugleich Vorsitzender der PARTEI, die seit einigen Jahren den Wiederaufbau der innerdeutschen Grenze fordert, sich sogar schon im Mauerbau auf dem ehemaligen Grenzstreifen probierte. Am 14. April tritt der Politiker im Jungen Theater auf – „mit echten, lustigen Bundestagsabgeordneten.“ Wir sprachen mit ihm über sein Verhältnis zu seiner Geburtstadt Göttingen und seine innen- wie außenpolitischen Visionen. (more…)


Bye bye, electroosho!

Das Göttinger electroosho ist seit 9 Jahren in der Weender Straße zu Hause. Vor Allem Fans von elektronischer Musik und Hiphop kamen hier auf ihre Kosten, aber auch Veranstaltungen wie die Glamour Party waren lange Zeit eine Institution. Am Samstag findet im electroosho die letzte Party statt, 7 DJs werden am „Closing Weekend“ für Stimmung sorgen. Danach schließt das electroosho seine Türen.1 Wir sprachen mit dem Betreiber Jörg über seinen Club und das Leben als Gastronom in Göttingen. (more…)


Knarf und der 10 Punkteplan

„Und jetzt bitte das Mobiliar im Rhythmus zur Musik zertrümmern!“
Mit dieser Aufforderung von Knarf Rellöm an das Publikum beginnt der Abend mit Dota und Knarf im Literarischen Zentrum. Das Publikum dürfte etwas irritiert gewesen sein, auch als sich die Statements von Knarf gegen Deutschland häuften. Denn am Dienstagabend trafen sich zu einem großen Teil die „jungen Intellektuellen“ im Literarischen Zentrum. Oder zumindest die, die sich dafür halten. Gemeint sind Germanistik StudentInnen zwischen 25 und 30 Jahren, die sicher zu einem großen Teil noch immer ihre schwarz-rot-gelben Laola-Blümchenketten von der WM an der Wand hängen haben. (more…)



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