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Magazin für Pop- & Subkultur
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Die Effizienz der Abschiebemaschine

Mittwoch, 28. März: für den 27jährigen Sohrab A. beginnt ein Arbeitstag. Doch kaum bei der Arbeit, kommt alles anders als erwartet. Gegen acht Uhr wird er von der Polizei abgeholt. Sie vollstreckt die Abschiebung von Sohrab A. nach Armenien. Ein Wettrennen gegen eine komplexe Abschiebebürokratie beginnt, das Sohrab A. verliert. (more…)


Alle Jahre wieder – Trinkspiele zum Kennenlernen?*

Die O-Phase an der Uni geht heute vielfach mit einer Reihe von Spielen und Aktionen einher, bei denen es nicht nur ums gegenseitige Kennenlernen geht, sondern auch um die Schaffung von Gemeinsamkeit und Gemeinschaftsgefühl. So ist die Stadt und der Campus in den ersten Tagen des neuen Semesters Schauplatz von viel von außen kaum nachvollziehbarer Feierei, inklusive Singen, Ausziehen und jeder Menge Alkoholkonsum. (more…)


Autonome Antifa (M) gibt Neuanfang bekannt*

Die Autonome Antifa (M) hat sich offenbar wiedervereint. „In Anbetracht der politischen Entwicklungen in der Stadt und der Region, aber auch der gesamten Bundesrepublik, haben wir uns entschlossen, nicht länger tatenlos zuzuschauen“, heisst es in einem Kommuniqué der Gruppe. Man wolle dem „Vormarsch des deutschnationalen Chauvinsmus in Zeiten der Krise“ auf allen Ebenen Einhalt gebieten und dem spürbaren Wiedererstarken der extremen Rechten lokal, aber auch bundesweit einen Kontrapunkt setzen – mit „allen Mitteln“. Daher strebe man eine erneute umfassende Reorganisierung der autonomen Szene an, mit dem Ziel, eine neue bundesweite Dachorganisation zu bilden, die „der Bewegung zu neuer Schlagkraft verhelfen“ soll. Die antifaschistische Gruppe hatte sich zu Anfang der 00er Jahre wegen interner Querelen gespalten. (more…)


„1, 2, 3, 4 – alle Menschen bleiben hier“

Am vergangenen Samstag hatten verschiedene Initiativen zu einer Demo vom Rosenwinkel in die Innenstadt aufgerufen. Es galt, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam zu machen und die Solidarität der Mehrheitsgesellschaft zu mobilisieren. Drohende Abschiebung in zerstörte frühere Heimat, mangelhafte medizinische Versorgungsmöglichkeiten, Arbeitsverbote und Freiheitsbeschränkungen wurden kritisiert. Im Fokus standen auch die in Göttingen lebenden Roma, die im Jugoslawienkrieg fliehen mussten. (more…)


Hunderte raven gegen den Kapitalismus

Der Aufruf zur Demonstration „Über die Verhältnisse leben – Gegen engere Gürtel und Kapitalismus!“ hat gestern abend knapp 500 Leute auf die Straße gebracht. Der Hybrid aus Demozug und Techno-Parade zog unter geringer Polizeibegleitung lautstark durch die Innenstadt. Das „Antikapitalistische Krisenbündnis Göttingen“, das zu der Versammlung aufgerufen hatte, wertet die Demo als vollen Erfolg. „Die TeilnehmerInnenzahl hat unsere Erwartungen übertroffen und von der ausgelassenen, freundlichen Stimmung sind wir begeistert“, so eine Sprecherin des Bündnisses. (more…)


Ende des „Dialogs“

Mit großem Werbeaufwand begleitet die Stadt Göttingen den „Zukunftsvertrag“, den sie mit dem Land abschließen will. Dieser Pakt soll langfristig dazu führen, dass die Stadt entschuldet wird – dafür sollen aber in bedeutendem Umfang Leistungen beschnitten werden oder Beiträge erhöht werden. Insbesondere kulturelle und soziale Angebote sind betroffen. Zum Werbeaufwand gehört auch ein Internetportal, auf dem Bürger_innen ihre Meinung kundtun können. Aber nur noch bis heute abend. (more…)


It’s not enough to be leftwing

Während die außerparlamentarische Linke die Auseinandersetzung um den „Zukunftsvertrag“ ignoriert, fahren einige Gruppen lieber nach Frankfurt um gegen Alles und Nichts zu demonstrieren. Die aktuelle linke Praxis in Göttingen scheint mehr von einer theologischen Zwei-Welten-Lehre geleitet zu sein, als von einem materialistischen Verständnis über gesellschaftliche Veränderung. Eine Gast-Kritik. (more…)


Strafen und Haft, um Antwort zu erzwingen

Etwa Mitte des Jahres 2011 fand in Deutschland eine „Volkszählung“ statt, der „Zensus 2011″. In der öffentlichen Wahrnehmung scheint das schon Vergangenheit zu sein. Tatsächlich findet dieser Zensus aber immer noch statt. Denn nicht jede_r mochte sich der staatlichen Anordnung fügen, Auskunft über sich zu geben. Die Stadt Göttingen reagiert nun mit härteren Maßnahmen: Zwangsgelder werden verhängt, mittlerweile ist gar Erzwingungshaft angedroht. Wir haben mit Betroffenen gesprochen. (more…)


Grauzonenband Black Salvation ausgeladen

Heute abend sollte die Band Black Salvation mit den Wounded Kings auf Einladung der neuen Konzertgruppe Doomian im Stilbrvch spielen. Auch bei uns war der Termin recht umfangreich auf der Website angekündigt. Informationen, die uns vorliegen, deuten nun allerdings darauf hin, dass es sich bei Black Slavation um eine Band mit handfesten Berührungspunkten mit der rechten Szene handelt. Die veranstaltende Konzertgruppe distanzierte sich auf Vorhalt und Nachfrage von der Gruppe. Man werde sie nicht wie geplant spielen lassen. (more…)


Ein Bißchen Griechenland in Göttingen

Die Stadt will sparen und gibt sich alle erdenkliche Mühe, die Bevölkerung in ihre Bemühungen einzubeziehen. Im Internet werden die Sparvorschläge diskutiert und auch beim ersten „BürgerInnenDialog“* im Rathaus ging es heiß her; während die Verwaltung versucht, den Zukunftsvertrags als alternativlos darzustellen, kritisierten die Anwesenden genau diese angebliche Alternativlosigkeit. Ein Zwischenbericht aus dem Rotstift-Milieu. (more…)



Featured

Tunesische AktivistInnen im Interview

"Gefahr einer Konterrevolution"

Über ein Jahr ist es her, dass die Revolten im nahen Osten Europa in ihren Bann zogen. Mittlerweile ist die Situation diffus und schwer durchschaubar. Jetzt waren einige AktivistInnen aus Tunesien zu Besuch in Göttingen – Monsters hat mit Ihnen über die Situation in Tunesion und den Charakter linksradikaler Bewegungen im post-revolutionären Tunesien gesprochen. (more...)

Leinefelde

Hitlergruß zum Heimattag

Eichsfeldtag

Die Neonazis von nebenan

Vergleich mit Landkreis

Sohrab A. darf zurück


Schwerpunkt

Vor der Wahl ist nach der Wahl

Zukunftsvertrag: Beschlüsse aus dem Hinterzimmer

Rat winkt "Zukunftsvertrag" durch

Zwischen "Alternativlos" und "Knebelvertrag"

Parteien in der Kürzungsdebatte

Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

Kommentar

Empörend aber normal

Onlineplattform zum Zukunftsvertrag

Ende des "Dialogs"

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Termine

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